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Zwischen Ekstase und Magie: Faszination Flamenco

Die Wurzeln des Flamenco liegen im spanischen Andalusien. Wie in alter Zeit, als die Wiege des Flamenco zwischen den Städten Cadiz, Jerez de la Frontera und Triana (Sevilla) stand, so wird auch heute noch in dieser Region der Flamenco gepflegt und kultiviert.

Vielerlei Einflüsse finden sich im Flamenco wieder: Hinduistische Psalmengesänge, gregorianische Choräle, persische, jüdische und arabische Melodien sowie afrikanische Klänge und kastilische Volkslieder prägten und prägen den Flamenco. Doch Flamenco besteht nicht nur aus dem Tanz! Erst durch die Verschmelzung der drei Elemente Tanz (baile), Gitarre (toque) und Gesang (cante) vermag der Flamenco den Gefühlen Form zu verleihen und die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen.

Flamenco ist Trance. Er ist Ekstase. Mystik. Magie, die begeistert.

Flamenco ist reich an Emotionen, vergleichbar Momenten der Liebe. Doch in seiner reinsten Form, dem Cante Jondo, ist Flamenco vor allem tragisch. Er beklagt sich über das elende Schicksal der Zigeuner, die als Nomaden lange herumirren mussten. Ihre Musik ist Ausdruck ihres Schmerzes und Entlastung davon zugleich.
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